Polizei Dein Partner computersicherheit@home, 08/2005, S. 18 ff.
(Aufklärungsschrift)
Computerviren: Geschichte, Gefahren und Schutz
Viren kommen durch SaferSurf nicht mehr mit dem Computer in Kontakt

3. Schutzmöglichkeiten
Zwar sollte prinzipiell jeder Anwender im Umgang mit fremden Dateien oder eMails Vorsicht walten lassen und diese nur öffnen, wenn sie aus einer "seriösen" Quelle stammen, jedoch sind technische Hilfsmittel zum Schutz vor unerwünschten Eindringlingen unerlässlich
Einen anderen Weg um den Rechner vor den Gefahren zu schützen, die von Viren, Würmern und Trojanern ausgehen, beschreitet SaferSurf.com, eine Dienstleitung der Firma Nutzwerk aus Deutschland. Mit SaferSurf.com werden alle Internetseiten sowie alle Dateien oder eMails, die der Nutzer über das Internet laden möchte, bereits im Internet, weit vor den heimischen Computern überprüft. Der gesamte Datenstrom und damit alle kritischen Dateien werden sofort an die jeweils aktuellste Antiviren-Software übergeben. Bei Gefahr wird statt der infizierten Daten ein Warnhinweis an den Nutzer zurückgegeben. Der gesamte Vorgang läuft quasi in Echtzeit ab, der Nutzer merkt nichts davon. SaferSurf funktioniert ganz ohne Installation von Fremdprogrammen und arbeitet mit allen Internet-Browsern, eMail-Programmen und Betriebssystemen zusammen.
Viren kommen durch SaferSurf nicht mehr mit dem zu schützenden Computer in Kontakt. Selbst wenn sich eine Datei tarnt, zum Beispiel durch eine falsche Dateiendung, wird durch die inhaltsbezogene Prüfung von SaferSurf eine Word-Datei als Word-Datei erkannt und geprüft, auch wenn die angeforderte Datei die Endung .DOX trägt. Selbst gut versteckte Viren in verschachtelten komprimierten Dateien werden aufgespürt. Ein weiterer Vorteil von SaferSurf ist, dass eine Fehlbedienung oder Fehlkonfiguration der Antiviren-Software durch den Anwender ausgeschlossen ist. Der TÜV untersuchte im Jahr 2005 den neuartigen "Virenschutz vor dem PC" und erteilte eine Zertifizierung.