Über die Ergebnisse der im Nutzwerk-Labor durchgeführten Untersuchungen wurde in der folgenden Veröffentlichung der Leipziger Volkszeitung berichtet.
Zitiert aus: Leipziger Volkszeitung, 22.09.2005, S. 6
Online-Angriffe aus China
Leipziger Firma Nutzwerk verfolgt Phishing-Absender / Schäden noch nicht absehbar
Von Daniel Große / Marc-Christian Ollrog

Leipzig. Phishing, das gezielte "Fischen" nach Zugangsdaten im Online-Banking, nimmt weiter zu
Neue Spuren deuten darauf hin, dass die digitalen Attacken aus China kommen.
Thomas Bonk, Sprecher der Dresdner Bank, sind deutschlandweit "eine Hand voll Fälle bekannt, in denen Kunden dem Betrug aufgesessen sind". Es sei jeweils gelungen, die Überweisungen auf fremde Konten herauszufiltern und das Geld zu retten
Trotzdem widme sich die Bank sorgsam dem Thema und verbessere ständig ihre Technik.
Das ist auch bitter nötig, meint René Holzer, Geschäftsführer der Leipziger IT-Firma Nutzwerk. Nach Angaben des Spezialisten für Internet-Sicherheit lernen die Betrüger ständig dazu. "Waren die ersten Mails noch in schlechtem Deutsch verfasst, hat sich dies mittlerweile geändert. Ebenso werden die Fälschungen der Internetseiten besser", sagt Holzer, dessen Labor aktuell einen neuen Schutz gegen die Attacken testet
"Wir sind zwei Fällen nachgegangen, in denen Kunden der Sparkasse und der Dresdner Bank angeschrieben wurden." Die digitale Spur führte in beiden Fällen nach China
"Wir sind sicher, dass die Regierung den Versand von Spam und damit auch von Phishing-Mails deckt", meint Holzer
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